Geschichte des Stadt- und Spitalwaldes Weilheim

Seit 1328 bestand der „Heilig-Geist-Spitalwald Weilheim“ als Stiftung für Arme und Kranke. Mit den Erträgen aus der Waldbewirtschaftung wurde das Spital finanziert. Mitte des 15. Jahrhunderts wurde diese Stiftung der Stadt übertragen.

1943 wurde das Heilig-Geist-Spital und dessen Waldbesitz ins alleinige Stadteigentum überführt, da die Stadt befürchtete, dass das Heilig-Geist-Spital in das Parteivermögen der NSDAP eingegliedert werden könnte. Durch weitsichtige Waldankäufe der Stadt und auch durch Eingemeindungen bei der Gebietsreform vergrößerte sich die Stadtwaldfläche zum heute 426 ha großen Stadtwald Weilheim, dem größten Kommunalwald im Landkreis Weilheim-Schongau.

Die heutigen Stadtwälder liegen deshalb verteilt in den Gemeinden Eberfing, Polling und Weilheim.