Chronik Mittelalter

Erste urkundliche Erwähnung des Dorfes "Wilhaim" in einer Urkunde des Königs und späteren Kaisers Heinrich II. von Bamberg, in der er dem Kloster Polling den Besitz eines Gutshofes in Weilheim zuspricht.
Herrschaft des Geschlechtes der Edelfreien von Wilhaim.
Errichtung eines herzoglichen Amtssitzes und des Sitzes des Steueraufschlägers in Weilheim.
Älteste urkundliche Erwähnung der Stadtbefestigung (lat. "oppido =Befestigung, Ringmauer") zugleich ältester Hinweis auf den Stadtcharakter in einer Urkunde des Klosters Steingaden.
Ältestes noch erhaltenes Stadtwappen mit der Darstellung eines Halbmondes mit drei Sternen. Älteste schriftliche Erwähnung der Pfarrkirche St. Pölten in einer Urkunde des Klosters Benediktbeuern "ecclesia sancti ypoliti aput wilhaim".
Ältestes noch erhaltenes zweites Stadtwappen mit der Darstellung von drei Zinnentürmen mit geöffnetem Tor.
Gründung der Pfründestiftung zum Heiligen Geist durch den Münchner Patrizier Ludwig Pütrich d.Ä.
Älteste schriftliche Erwähnung eines Rates der Stadt.
Ein verheerender Brand zerstört große Teile der Altstadt.
Errichtung der Kirche Sankt Johann in Töllern.
Ein weiterer großer Stadtbrand zerstört viele Häuser in der Altstadt.
Errichtung des ersten Rathauses an der Herrengasse (heute Admiral-Hipper-Straße), dem späteren Neuchinger-Haus.
Errichtung der Kirche Sankt Salvator und Sebastian auf dem Betberg.
Verlegung des Amtssitzes des Land- und Pfleggerichtes von Pähl nach Weilheim.
Verlegung des Friedhofes auf den Betberg, der sich bis dahin neben der Pfarrkirche "Zu unserer lieben Frau" (Mariae Himmelfahrt) in der Altstadt befand.
Errichtung eines zweiten Rathauses am Marienplatz.