Schätze aus dem Depot 14 - Mythologisches aus der graphischen Sammlung

Das Stadtmuseum Weilheim verfügt über eine große graphische Sammlung. In ihr befinden sich mehr als tausend Handzeichnungen, Kupferstiche, Holzschnitte und Radierungen aus fünf Jahrhunderten.

Da Papier ein empfindliches Material ist, das insbesondere gegen zu starke Belastung durch Tageslicht geschützt werden muss, können diese Schätze nicht dauerhaft ausgestellt werden. In der Reihe Schätze aus dem Depot wird diesmal eine zusammengehörende Gruppe von Radierungen aus der Sammlung des Museums ausgestellt.

Im Jahre 1667 gab der Augsburger Kunstverleger und Kupferstecher Melchior Küsel unter dem Titel „Historische und Mythologische Darstellungen“ eine Serie von 26 Radierungen heraus. Es handelte sich dabei um seitenverkehrte Kopien nach  Radierungen des französischen Künstlers Jean Le Pautre (1618-1682). Französische Kunstwerke und insbesondere die Werke Le Pautres waren im Augsburg des 17. Jahrhunderts sehr gefragt und versprachen  einem Künstler und Verleger wie Melchior Küsel ein gutes Geschäft.  Acht Radierungen aus dieser Serie haben sich auch im Stadtmuseum Weilheim erhalten. Sie zeigen Szenen aus der antiken Mythologie und Sagenwelt: Fünf Radierungen behandeln Themen aus den Sagen um den Trojanischen Krieg, zwei widmen sich den Liebesabenteuern der Göttin Venus und eine erzählt die Geschichte des Götterpaares Vertumnus und Pomona.

Die Radierungen sind vom 10. bis zum 17. November in der Reihe Schätze aus dem Depot im Sonderausstellungsraum des Stadtmuseums ausgestellt.

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